css big css small
Royal Business Restaurants Jobs

1. Platz beim Team Award

26.09.2014

Button_Gewinner Team Award 2014               DSC_0026_bearb

Insgesamt nahmen sechs Teams bestehend aus jeweils vier Köchinnen und Köchen aus Deutschland sowie Österreich die  Herausforderung auf der INOGA in Erfurt an und präsentierten Mittagessen in einer innovativen Art. Mit dem Erwerb eines Menütickets entschieden sich die Gäste für ein Wettbewerb-Menü und durften innerhalb dieses Menüs zwischen mehreren Komponenten wählen. Der Service nahm das ausgefüllte Menüblatt, versehen mit Name und Tischnummer entgegen und brachte in kurzer Zeit das komplette Menü an den Tisch. Bei dem anspruchsvollen Wettbewerb waren die Teams auch in Sachen Anrichteweise gefordert. Extra für den Wettbewerb entwickeltes Porzellan, bestehend aus weißen Puzzletellern, auf denen die Vorspeise, der Hauptgang, die Beilage und das Dessert jeweils separat angerichtet wurden. Das bedeutete viele Handgriffe für das Team.

Einen tieferen Einblick in den neuen Wettbewerb gibt uns Herr Becht von der Royal Business Restaurants GmbH, der mit seinem Team Platz 1 in diesem Wettbewerb belegt hat.

Welche Motivation steht hinter der Teilnahme an solchen Wettbewerben?

Christoph Becht: Grundsätzlich erstmal um unser Können stets zu überprüfen und auch zu testen in wie weit wir als Betreiber von Betriebsrestaurants und Seminar- und Tagungszentren am gesamten Markt der Gastronomie wettbewerbsfähig sind. Ein weiterer Faktor dient dem Team Building – wir legen viel Wert auf die Weiterbildung unserer Mitarbeitenden und da gehören Wettbewerbe als schnellste Antwort auf die Teamstärke einfach dazu.

Wie dient das dem Teambildung?

Christoph Becht: Durch unsere dezentrale, europaweite Unternehmung stellen wir Teams aus unseren Gastronomiebetrieben zusammen. Dadurch ist eine schnelle Teamfindung gefragt da jeder Handgriff sitzen muss. Ein weiteres Highlight ist die Teilnahme eines unserer taubstummen Köche an diesem Wettbewerb auf dem Dessertposten, was die große Herausforderung an die Kommunikation in unserem Team verdeutlicht.

Wie hat sich die Menüplanung ergeben?

Christoph Becht: Vorgabe war die Ausschreibung des Veranstalters. Als Unternehmen das in Baden-Württemberg, an mehreren Standorten vertreten ist, haben wir einen starken regionalen Bezug. Entsprechend haben wir uns für das Thema „Schwäbische Eisenbahn“ entschieden. Dabei wollten wir die regionalen Spezialitäten und Produkte in den einzelnen Stationen unseres Menüs darstellen. Zum Beispiel den „Gaisburger Marsch“, die Alblinse oder die Stuttgarter Gaishirtle Birne.

Besondere Herausforderung beim Kochen und Anrichten?

Christoph Becht: Wie bereits gesagt, das Team muss sehr eng und sehr gut zusammenarbeiten, da muss jeder Handgriff sitzen. Weitere Herausforderungen waren die Anrichteweise auf dem speziell für den Wettbewerb designten Porzellan, da dass erst am Wettbewerbstag zur Verfügung stand war besondere Kreativität gefordert, und der enorme Zeitdruck, da wir nur zwei Tage Vorbereitungszeit für unser Projekt hatten.

Welche Aspekte nehmen Sie aus diesem Wettbewerb mit?

Christoph Becht:  Das wir großartige Mitarbeiter haben, die teamfähig sind und fachlich wie praktisch, unter Druck tolle Leistungen erbringen und das wir uns als Betreiber von Betriebsrestaurants durchweg mit der öffentlichen Gastronomie fachlich und qualitativ messen können. Dabei sieht man auch, dass sich das Thema Mittagsverpflegung in der Betriebsgastronomie deutlich zum Positiven verändert hat.

Wie geht´s weiter?

Christoph Becht: Für die kommenden zwei Jahre haben wir schon mehrere Wettbewerbe im Auge. Im nächsten Schritt werden wir unsere Schwächen und Stärken auswerten um beim nächsten Mal noch besser abzuschneiden. Wir wollen uns stetig verbessern und sind sehr angetan vom Engagement der Veranstalter sich immer wieder Neues einfallen zu lassen. Das gibt uns die Möglichkeit an den Herausforderungen zu wachsen.